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| von Matti Freeman |
Tag 105 - Angst vor Ärger als Motivator für den Character 'Ich darf nicht ärgerlich sein' - Fortsetzung von Tag 104
Ich vergebe mir,dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe mich selbst zu sabotieren, indem
ich mich hinter dem Charakter verstecke 'ich darf nicht ärgerlich sein' ->
'Ich habe meine Emotionen/mich unter Kontrolle' -> 'Ich bin die
Ausgeglichene' und mich dadurch der Angst vor Ablehnung/vorm Alleinsein mit mir
und meinen Gedanken; der Angst mir nicht zu genügen/mir selbst zu viel zu sein
nicht stelle.
Ich erkenne, dass
ich mich selbst sabotiere, indem ich mich der Angst vor Ablehnung/vorm
Alleinsein mit mir und meinen Gedanken; der Angst mir nicht zu genügen/mirselbst zu viel zu sein nicht stelle - dadurch, dass ich mich hinter dem
Charakter verstecke 'ich darf nicht ärgerlich sein' -> 'Ich habe meine
Emotionen/mich unter Kontrolle' -> 'Ich bin die Ausgeglichene'.
Ich verpflichte mich
dazu mich dieser Angst in der Realität im täglichen Leben zu stellen um zu
sehen wie sie funktioniert und wie jeder in meiner Umgebung daran teilnimmt
diese Angst und diesen Charakter als Kontrollinstanz in mir aufrecht zu
erhalten.
Ich erkenne, dass
ich mich selbst sabotiert habe, indem ich dem Gedanken geglaubt habe ich würde
nicht an Ärger teilnehmen, indem ich ihn einfach wegdrücke - ein
Schutzmechanismus des Charakters 'Ich darf nicht ärgerlich sein' -> 'Ich
habe meine Emotionen/mich unter Kontrolle' -> 'Ich bin die Ausgeglichene' -
und so vermieden habe zu erkennen welcher Motivator hinter dem Charakter
steckt; mit dem Resultat, dass ich mich lieber in einer und als eine Rolle
lebe, anstatt zu sein wer ich eigentlich bin.
Ich erkenne, dass ich eigentlich extrem
ärgerlich bin - d.h. ich erkenne, dass der Ärger in-mir, als-ich, 'an dem ich
nicht teilnehmen soll', extrem groß ist. Damit erkenne ich, dass der
eigentliche Motivator für den Charakter
'Ich darf nicht ärgerlich sein' -> 'Ich habe meine Emotionen/mich
unter Kontrolle' -> 'Ich bin die Ausgeglichene' der ist, mich nicht in
dieser Intensität dieses Ärgers wahrzunehmen, d.h. der Punkt des 'Big Bang'
liegt in der Angst vor dem Ärger in-mir/als-ich und dem, was dabei herauskommt,
wenn ich 'ihn ausdrücke' - wie groß wird die Explosion sein, wie fühlt sie sich
an, was zerstört sie, welche Konsequenzen entstehen?
Ich erkenne, dass
ich mich selbst verachte/nicht beachte und mir das durch die Verachtung des
anderen vor Augen führe, indem ich mich in und als dieser Ärger 'kontrolliere'
= ihn/mich unterdrücke - und ihn 'leise' in-mir, unbemerkt von mir und anderen,
explodieren lasse.
Ich verpflichte mich
dazu mich als der Ärger zu achten, ihn/mich nicht zu unterdrücken, sondern mich
darin/als-er zu sehen, erkennen und verstehen:
Immer wenn und
sobald ich dabei bin Ärger in-mir und als-ich zu unterdrücken indem ich mir
sage/denke 'ich darf nicht ärgerlich werden', stoppe ich mich und atme. Ich
stelle mich diesem Ärger. Ich erkenne, was ich ausdrücken will und mir bisher
nicht erlaubt habe auszudrücken, weil ich mich Ideen von
Perfektion/Harmonie/Ausgeglichenheit/Kontrolle unterwerfe, woraufhin dieser
sich in mir ansammelt. Ich verpflichte mich dazu mich diesem Ärger in der
Realität im täglichen Leben zu stellen, um zu sehen wie er funktioniert, und
wie jeder in meiner Umgebung daran teilnimmt diese Angst vor Ärger und diesen
Charakter als Kontrollinstanz in mir aufrecht zu erhalten.
Ich sehe, dass ich
mich selbst verachte: in meinem/als mein Ärger; und mich gleichzeitig darin
'überlegen' fühle, da ich 'mich unter Kontrolle habe' und dadurch 'ausgeglichen
bin', weil ich ja 'nicht ärgerlich bin'. Ich erkenne, dass das nichts mit Selbstdirektion
zu tun hat. Ich erkenne die Teilnahme an der Polarität von
Überlegenheit/Unterlegenheit, wobei die 'Unterlegenheit' darin liegt, dass ich
mich der Angst vor Ärger unterworfen habe.
Ich erkenne, dass
ich mich selbst manipuliere, indem ich der Angst vor Ärger ausweiche, indem ich
sie in mir und als ich unterdrücke; ich erkenne, dass ich Ärger in jemandem
ausweiche, indem ich 'ihm den Ärger ausreden will' (anderer Post) weil 'ich
will, dass er aufhört'. Ich erkenne darin das Selbstinteresse in meinem
Ausdruck und erlaube mir nicht jemandem 'seinen Ärger auszureden', da ich den
Ausgangspunkt von Selbstinteresse darin erkenne und verstehe, dass ich gemäß
meines Ausgangspunktes das ernte, was ich gesät habe. Ich erkenne, dass ich
darin den Ärger des anderen persönlich genommen habe, weil ich ihm den Ärger
ausreden will. Ich erlaube mir nicht den Ärger eines anderen persönlich zu
nehmen; ich erkenne meinen 'eigenen' Ärger darin und verstehe, dass ich
ebendiesen mir selbst ausreden will. Ich höre auf damit und atme, und
verpflichte mich dazu als 'mein Ärger' zu stehen und auszudrücken was als-ich
hier ist. Ich erkenne, dass Ärger als-Thema - weil ich darauf reagiere - in mir
allein stattfindet und ich die Verantwortung dafür trage.
Der Punkt
'Pickel'/'Hautreaktion' folgt.





Cool, Danke! Der Punkt mit dem Big-Bang war hilfreich hier, als Motivation für Kontrolle=Angst!
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