Sonntag, 12. August 2012

Tag 111 - Der gute Mensch von Sezuan wird verändert


Tag 111 - Selbstkorrigierende Schritte zum Charakter 'Ich bin ein guter Mensch'

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe in dem Moment, in dem ich gehört habe, dass die Nachbarin finanzielle Engpässe wegen ihres Autokredites hat, dem Gedanken als Lächeln in mir und als ich Taten folgen ließ, die auf der Angst beruhten, dass das Geld, das ich gespart hatte, unangelegt an 'Wert' verlieren würde, beruhend auf dem Glauben 'Geld muss arbeiten' und als 'Arbeiten' würde auch Herleihen gelten, sodass in dem Lächeln das Erkennen einer Lösung lag, basierend auf Eigeninteresse; anstatt in dem Moment Hier zu sein und nach dem Prinzip von 'Give what you would like to receive' (Gib was du willst das man dir gibt) zu handeln - ohne einer Angst als Direktive nachzugeben und so Hintergedanken und Eigeninteresse Gültigkeit zu verleihen und mich selbst diesen zu unterwerfen.

Ich erkenne, dass sich hinter dem 'Gedanken' als 'inneres Lächeln', als Eintrittspunkt für den 'Ich bin ein guter Mensch' Charakter, eine Angst verbirgt, mein Geld würde/könnte an Wert verlieren, die in/als/aus Eigeninteresse geboren wurde, das ich hiermit zu meiner Direktive gemacht habe. Ich erlaube es nicht, dass Angst vor 'Wertverlust'/Eigeninteresse zu meiner Direktive im und als Leben wird. Ich erlaube es nicht an Vorstellungen in Bezug auf Geld teilzunehmen oder sie zu kreieren, da ich erkenne, dass Geld ein Hilfsmittel ist, das uns einen Austausch erleichtert, und das einen Anspruch auf etwas symbolisiert, der momentan noch nicht auf Leben/aufs Hier Sein basiert, sondern auf die Fähigkeit am System teilzunehmen und darin zu überleben; und Vorstellungen darüber hinaus würde Geld zu mehr machen als es eigentlich ist und sein darf. Ich verpflichte mich dazu eins zu eins auf einer Ebene mit Geld als Hilfsmittel zu stehen und mich keinen Vorstellungen darüber zu unterwerfen, die Geld Macht über mich geben. Außerdem verpflichte ich mich dazu zu einem Geldsystem beizutragen, das alle gleichermaßen berücksichtigt, an dem alle in der Lage sind darin teilzunehmen, weil sie am Leben/Leben sind. Ich verpflichte mich dazu mehr und mehr in jedem Moment Hier zu sein und nach dem Prinzip 'Gib, was du willst, das man dir gibt' zu handeln, in und als Selbstdirektive.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe Angst als Motivator zu benutzen den Charakter 'Ich bin ein guter Mensch' für mich handeln zu lassen, anstatt zu erkennen, dass ich mich dadurch in der und als diese Angst, basierend auf einem Glauben an einen Wertverlust, kreiere, ihr Gültigkeit verleihe und sie über mich-als Selbstdirektion stelle.

Ich erlaube es nicht mich von einer Angst vor Wertverlust und/oder ähnlichen Konzepten und Konstrukten über mich als Selbstdirektion dominieren zu lassen. Ich erkenne die Weiterentwicklung/Evolution als Mind, angefangen bei der Angst, über den Wunsch nach einer 'Lösung' ,hin dazu 'positiv' wahrgenommen zu werden und so  an/in einem 'Mehr' an Energie als-ich teilzunehmen und mich so in die Vergangenheit in/als die Erinnerung als Charakter von 'ich bin ein guter Mensch'/'ein braves Kind'/'hilfsbereit'/'edel'/'gut' zu projizieren, in der ich dann nicht mehr selbst handle als wer ich bin, sondern automatischen, vorprogrammierten Abläufen und Gedanken/Einstellungen folge. Ich lösche diese Erinnerung als Charakter und verpflichte mich zur, in und als Selbstdirektion, indem ich beim Eintreten in dieses 'Lächeln als Erkennen der Lösung' stoppe und atme und erkenne, dass mein Ausgangspunkt Angst vor Wertverlust ist und so den Charakter 'Ich bin ein guter Mensch' auf den Plan ruft. Ich erkenne, dass dieser Wertverlust nicht nur in Bezug auf Geld gegeben ist, sondern ich daran auch Ideen von Möglichkeiten von Erfahrungen knüpfe, die mit dem Besitz von Geld in meiner Vorstellungswelt einhergehen. In diesem Zusammenhang erlaube ich es nicht Geld mit einem Potential an Erfahrungen und Gefühlen zu knüpfen und mich dadurch in und als Leben zu limitieren.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen, dass ich mich selbst und den anderen manipuliere meiner Angst vor Wertverlusten zu dienen, indem ich eine Situation einer nachbarschaftlichen Hilfeleistung, in der ich eins zu eins den anderen als-ich  unterstützen könnte, missbrauche, um mein Eigeninteresse innerhalb dieses spezifischen Glaubenskonstruktes zu erfüllen.

Ich erlaube es nicht mich von Hintergedanken in und als Eigeninteresse leiten zu lassen und dabei mich und andere als-ich zu manipulieren; und erkenne, dass ich mich des Charakters 'Ich bin ein guter Mensch' bediene, um dies vor mir - wenn auch unbewusst - zu rechtfertigen, worin ich mein Handeln als 'hilfsbereit, edel und gut' werten kann und mich so in einem sozialen Gefüge 'positiv' etabliere, mir eine Anerkennung sichere und so auf eine gewisse Weise 'Pluspunkte' sammle, die mir mein Überleben in diesem Gefüge/System sichern. Ich erkenne darin als weiteren Ausgangspunkt die Angst nicht überleben zu können, wenn ich mich innerhalb des sozialen Gefüges/Systems nicht als 'positiv'/'gut' gebe. Ich verpflichte mich dazu meinen Ausgangspunkt in meinem Verhalten in Bezug auf andere zu klären und in diesen Interaktionsmomenten selbstehrlich zu sein anstatt 'hilfsbereit, edel und gut' als Charakter. Ich erlaube es nicht, dass dieser Charakter definiert wer ich in Momenten im Job mit anderen bin, auch wenn es manchmal notwendig sein wird diese Rolle zu spielen, da das gegenwärtige Weltsystem/Geldsystem dies noch fordert. Ich verpflichte mich dazu mich darin zu unterstützen jene selbstkreierten Charaktere zu identifizieren, in denen ich 'hilfsbereit, edel und gut' sein will.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe das Lächeln nicht als Ausdruck meines Selbst als das Hier Sein mit dem anderen zu erlauben und es stattdessen das Erkennen einer Lösung in und als Eigeninteresse basierend auf einer Angst symbolisieren zu lassen, die ich in mir, vor mir, als-ich versteckt gehalten habe, wie auch vor dem anderen, und so mir selbst gegenüber unehrlich war und mir in dem Moment nicht in und als Selbstausdruck vertraut habe - denn hätte ich das getan, wäre mir aufgefallen, was dahinter steckt und ich hätte es in-mir und als-ich auf eine Weise dirigieren können, die mich und den anderen als-ich als und im Leben achtet und würdigt. Darin vergebe ich mir, dass ich mir stattdessen erlaubt und es akzeptiert habe einen Charakter zu bedienen, worin und als-den ich mich als 'guter Mensch' darstelle, der 'hilfsbereit', 'edel' und 'gut' ist.

Ich verpflichte mich zur Selbstehrlichkeit in meinem Ausdruck und dazu mir Hier in und als Atem in der Interaktion mit anderen zu vertrauen - ohne 'Zuhilfenahme' von Rollen und Charakteren. Ich erkenne, dass ich so in der Lage bin mich und andere als-ich als Leben zu würdigen und zu achten, mit ihnen tatsächlich Hier zu sein.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen, dass ich den 'Ich bin ein guter Mensch' Charakter als-Erinnerung verankert habe, die ich als polare Haltung zu jemandem, der negativ beurteilt wurde, in mir kreiert habe, aus Angst auch abgeurteilt/beurteilt/kritisiert zu werden.

Ich erkenne die Angst vor Beurteilung/Kritik als projizierte Selbstkritik/-beurteilung und stoppe mich in-mir als-sie. Ich erkenne, dass ich mich in und als Polarität von besser/schlechter erlaube wenn ich mich beurteile. Ich erkenne, dass ich mich mit einem inneren Bild vergleiche, das ich als Erinnerung festgehalten habe und das ich als negativen Standard über mich gestellt habe sodass ich dann den 'positiven' Part spielen kann. Ich lösche diese Bilder als Erinnerung, denn sie sind dem Leben nicht dienlich.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen, dass der Ausgangspunkt für den 'Ich bin ein guter Mensch' Charakter Angst als-ich/in-mir ist abgelehnt, beurteilt, kritisiert oder abgeurteilt zu werden und mich so in-mir von meiner Gesamtheit als-ich getrennt habe, anstatt zu atmen und mir in und als mein Hier Sein zu vertrauen.

Ich erlaube mich in meinem Denken, Handeln und Sprechen nicht in dem und als der Ausgangspunkt von und als die Angst abgelehnt, beurteilt, kritisiert oder abgeurteilt zu werden, da ich erkenne, dass ich mich auf diese Weise in mir von-mir als die Gesamtheit meiner Existenz trenne. Ich erkenne, dass der Charakter 'ich bin ein guter Mensch' nur Schein ist, der sich auf seiner Polarität stützt und ich mich dahinter nur verstecke, anstatt für mich als wer ich bin einzustehen. Ich verpflichte mich dazu mehr und mehr im Innen wie im Außen eins zu gleich als wer ich bin zu stehen.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe in vielen ähnlich gearteten Situationen, in denen sich eine Angst vor Kritik als Gedanke/Erinnerung anbot, in die Rolle als Charakter des 'Ich bin ein guter Mensch'/'Ich bin ein braves Mädchen'/'Ich bin lieb'/'nett'/'edel'/'hilfsbereit'/'gut' hineinzuschlüpfen, anstatt in diesem gegenwärtigen Moment Hier zu sein, anwesend zu sein, mich mir zu erlauben und zu vertrauen.

Ich verpflichte mich dazu mir ähnlich geartete Situationen anzusehen, bei denen eine Angst vor Kritik auftritt, und diesen Charakter 'Ich bin ein guter Mensch', der sich darin anbieten will, zu stoppen und erlaube mir darin in diesem gegenwärtigen Moment Hier zu sein, anwesend, und mich mir zu erlauben und zu vertrauen.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen, dass die Entscheidung in diesen Charakter 'ich bin ein guter Mensch'/'Ich bin ein braves Mädchen'/'Ich bin lieb'/'nett'/'edel'/'hilfsbereit'/'gut' zu schlüpfen eigentlich mit Absicht/wissentlich getroffen wurde, um einen Vorteil zu erlangen - sei es als gutes Gefühl als Eigenlob durch einen bestätigenden Gedanken oder näher an der Angst ausgerichtet, die ich als real akzeptiert habe.

Ich erkenne, dass ich willentlich/absichtlich/wissentlich in den Charakter  'ich bin ein guter Mensch'/'Ich bin ein braves Mädchen'/'Ich bin lieb'/'nett'/'edel'/'hilfsbereit'/'gut' schlüpfe um einen Vorteil zu erlangen, um mich 'wohl zu fühlen' (Comfort Zone), Anerkennung zu bekommen oder eine Position in einem sozialen Netz zu halten.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe freiwillig/wissentlich/mit Absicht die Wahl zu treffen in die Rolle des Charakters 'Ich bin ein guter Mensch' zu schlüpfen und mich selbst dabei in den Hintergrund zu drängen und zu unterdrücken, indem ich die Aussage treffe, dass die Rolle/der Charakter aus der Erinnerung 'besser geeignet ist' für mich zu handeln, denn dann werde ich nicht kritisiert.

Ich erkenne, dass ich mich hinter dem Charakter  'ich bin ein guter Mensch'/'Ich bin ein braves Mädchen'/'Ich bin lieb'/'nett'/'edel'/'hilfsbereit'/'gut' verstecke, wenn ich ihm erlaube für mich zu handeln. Ich erkenne die Angst vor Kritik als Motivator und stoppe mich darin, als-sie.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen, dass der Charakter seine Ausgangsbasis im 'Negativen' hat und zum Positiven evolviert, er also 'das Negative' in der und als-die Angst braucht um existieren zu können, d.h. ich erlaube das 'Negative' als-ich und evolviere dann zum 'Positiven' als-ich - jeweils als die innere Beurteilung von-mir, die ich nach außen projiziere. Darin vergebe ich mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen, wenn ich das 'länger mache' = öfter mache, mir selbst glauben mache, ich würde mich positiv verändern/hätte mich positiv verändert, anstatt die Ausgangsbasis in der und als die Angst zu sehen, erkennen und zu verstehen.

Ich erkenne die Basis des Charakters  'ich bin ein guter Mensch'/'Ich bin ein braves Mädchen'/'Ich bin lieb'/'nett'/'edel'/'hilfsbereit'/'gut' als 'negativ'/Angst, die in und als Mind zum Positiven hin evolvieren will und diese benötigt um zu existieren. Ich erkenne, dass ich mich als 'positiv' wahrnehme, wenn ich 'ein guter Mensch' bin, also als besser im Vergleich zu dem Gefühl der Angst. Dieses gute Gefühl projiziere ich nach Außen als positives Urteil/Anerkennung/Dankbarkeit/Freude worin ich mich dann insgesamt als 'positiv' wahrnehmen kann. Ich erkenne die Illusion darin und stoppe mich als-sie.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe nicht zu erkennen, dass die eigentliche 'Belohnung' des Zyklus, der dem Charakter 'Ich bin ein guter Mensch' zugrundeliegt, nämlich vom Negativen der Angst zum Positiven des 'guten Menschen' nicht das Auflösen der Angst vor Kritik ist oder der Angst vor Wertverlust, sondern das Funktionieren des Selbstschutzmechanismus von Mind im gewohnten, akzeptierten Bewusstseinsrahmen bleiben zu können - immer mit der Ausgangsposition von Angst hin zum Positiven des Charakters als Lösung der Angst - doch nie in dem Vertrauen in sich als Selbst wirklich im Physischen/in der Realität anzukommen bzw. Hier zu sein.

Ich erkenne die eigentliche 'Belohnung' der ich-als Mind nachstrebe: ich darf in meinem gewohnten Bewusstseinsrahmen bleiben, brauche mich keiner Angst zu stellen, da ich als sie 'evolviere', erreiche ein 'Mehr' als-ich als positive Eigenwahrnehmung und festige in meiner Vorstellung meine Position in einem sozialen Gefüge/System - nicht wahrnehmen wollend, dass die Angst in mir nicht adressiert wurde und so nie herausgefordert und angefochten wurde und ich mir somit nicht erlaubt habe sie als Illusion in-mir zu entlarven. Ich erkenne die Illusion der Angst und das Bewusstseinskonstrukt, das ich darauf aufbaue und stoppe mich als dieses. Ich nehmen nicht mehr daran teil und verstecke mich nicht dahinter. Ich bin Hier in und als die physische Realität.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe mich lieber in einem und als ein Bewusstseinsrahmen zu 'leben' als in jedem Moment in und als Atem wirklich Hier zu sein. 

Ich erkenne, dass ich mich in und als bestimmte Bewusstseinsrahmen gewohnt bin, da ich mich ein Leben lang darin und als-es kreiert, erlaubt und akzeptiert habe. Ich unterstütze mich in und als den Prozess ins Leben hinein, als das Leben, in die greifbare Realität von-mir als alles was Hier ist, als die Erde, die mich/uns aushält, trägt und nährt.

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