Sonntag, 30. September 2012

Tag 160 - Selbstkorrektur Selbstkompromisse und 'Ich nehme es persönlich' Charakter

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Erster Teil der Selbstkorrigierenden Schritte zu den letzten Posts über das Zustandekommen von Selbstkompromissen und in der Folge das Auftreten des 'Ich nehme es persönlich' Charakters:

Immer wenn und sobald ich dabei bin jemandem einen Gefallen zu tun, halte ich mich an und atme. Ich erlaube mir meinen Ausgangspunkt in mir und als ich zu klären um festzustellen, was mein Beweggrund für mein Handeln ist. Immer wenn und sobald ich mich daraufhin rechtfertige, durchschaue ich mich und stoppe mich. Ich erkenne, dass ich mit dieser Rechtfertigung einen Charakter/eine Persönlichkeitsrolle unterstütze.
Ich sehe ob ich den 'Harmonie' Charakter einsetze und damit Ärger oder Unmut aus dem Weg gehe. Ich erlaube mir nicht projizierten Reaktionen anderer aus dem Weg zu gehen, denn ich erkenne darin den Charakter der Konflikt-Vermeiderin, die sich und andere schon im Vorfeld eines befürchteten Konflikts manipuliert, sodass keine Reaktionen zu erwarten sind. Ich erkenne darin die mögliche Anhäufung von Selbstkompromissen und stoppe sie, indem ich Projektionen über mögliche Reaktionen einstellen und jede Teilnahme daran unterbreche und stoppe.

Immer wenn und sobald ich mir vorstelle, dass ich von jemandem Ungeduld und/oder Gereiztheit erwarten 'muss', wenn ich einer auf sie/ihn projizierten Vorstellung, einem Wunsch, von dem ich meine, dass er wieder vorhanden sein wird oder einer Erwartungshaltung, nicht nachkomme, stoppe ich mich und atme. Ich erkenne, dass ich mich schon so vorprogrammiert habe, dass gar keine Anzeichen des anderen da sein müssen, dass ich auf eine bestimmte Art und Weise handle und mir darin dann nicht einmal die Wahl lasse 'nein' zu sagen. Ich erlaube es nicht schon projizierte Erwartungen des anderen in meiner Vorstellung zu erwägen und in mein Handeln zu beachten und so schon Selbstkompromisse zu generieren, indem ich meine Dinge hinten anstelle. Ich erkenne, dass ich Ärger in mir gegen denjenigen anstaue, diesen dann im anderen reflektiert 'abbekomme' und dies dann persönlich nehme - also den Charakter 'ich nehme das persönlich' einschalte. Ich erkenne, dass dieser letzte Charakter auch wieder mit dem Harmoniecharakter um die Macht konkurriert, welcher 'seinerseits' eine Großteil des Ärgers unter den Tisch kehrt und unterdrückt.

Immer wenn und sobald ich meine bei jemandem eine Forderung oder eine Erwartung an mich herauszuhören, stoppe ich mich und atme. Ich erkenne, dass dies der Punkt ist an dem ich achtsam sein muss im Atem zu bleiben, da ich u.U. schon Ärger und Selbstkompromisse 'angesammelt' habe und dann etwas persönlich nehme. Ich verpflichte hier zur Selbstdirektion. Ich kläre ab worin die Notwendigkeit besteht und wie wir das gemeinsam für uns lösen können. Sobald ich erkenne, dass ich nicht ruhig genug bin in und als Atem stabil zu sein verlasse ich kurz den Raum mit der Bemerkung, dass ich gleich wieder komme und gerade noch einmal vorher durchatmen muss.

Fortsetzung folgt.

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