Freitag, 7. Dezember 2012

Tag 227 - Physische und emotionale Reaktionen zum Abschied Charakter

Kloß im Hals (Bildquelle)
Siehe Tag 217 für das zugrundeliegende Thema

Eröffnung der zusammenhängenden Punkte

Die Reaktionen sind ein Kloß im Hals und Tränen sobald ich zu reden anfange - das ist wenn ich vorher schon den ganzen Weg durch die Vorstellungen, Bilder, Gedanken, Back-Chat und die Angst gegangen bin und hängt auch davon ab als wie 'groß' ich die Aufgabe vor mir einschätze, die ich mir für die nächste Zeit, in der ich wieder allein bin, vorgenommen habe.

Es spielt also auch eine Angst mit die Aufgabe nicht so leicht zu finden, mit ihr nicht so leicht durch zu kommen, wie es 'angenehm' wäre. Ich sehe auch, dass ich gerne alles schon vor mir ausgebreitet hätte, wie ich etwas angehen werde, wie es laufen wird, dass alles gut geschafft wird - die Faktoren, die vor dem Abitur schon mit vorprogrammiert wurden.

Es ist in so einem Zustand beim Reden schwer die Stimme stabil zu halten, der ganze Fokus ist darauf nicht in Tränen auszubrechen - lol - kaum zu glauben, jetzt wo ich drüber schreibe, und doch ist die unverarbeitete und bis vor Kurzem nicht wieder besuchte Erinnerung dieser damaligen Zeit der Tonangebende in dieser Situation. Es kam mir vor als würden die Hormone von mir Besitz ergreifen, weil ich die Reaktionen so nicht gekannt hatte.

Der Kloß im Hals kommt mir so vor als hätte ich damals noch so viel zu sagen gehabt und es einfach nicht getan. Ich habe über diese Erfahrung schon geschrieben, siehe Post Tag - 149 , worin ich mich als der Charakter 'Ich bin nicht bös auf dich, auch wenn du mich verletzt' erlaube und akzeptiere. In der Situation war ich überhaupt nicht ehrlich mit mir selbst, sondern wollte mich als 'großherzig' und 'reif', sogar 'überlegen' wahrnehmen und bin nicht dazu gestanden was tatsächlich in-mir und als-ich hier war. Dieses Thema der Selbstehrlichkeit kommt hier im Abschied Charakter wieder - worin diesmal aber der Gegensatz in der Selbstwahrnehmung und folglich Selbsterfahrung entscheidend ist: Ich mache mir etwas vor; in der Zeit des Besuchs, des Miteinanders und darin der Begeisterung - und - der Zeit danach, auf die ich das Bild/die Vorstellung einer öden Brachlandschaft projiziere. In beiden Erfahrungszuständen bin ich nicht als-ich stabil unverändert hier, sondern überlagere die Momente mit Gedanken/Gefühlen/Sichtweisen der Selbstwahrnehmung als Facetten von 'wie könnte ich mich wahrnehmen?', die nur Mind/Bewusstsein zur 'Selbstaufwertung' dienen, zur Evolution energetisch-basierender Persönlichkeiten, Rollen und Charaktere.

Darin wird es notwendig das mir das Thema Vergnügen, Spaß und Freude anzusehen. Wer bin ich darin? Wie sieht die entsprechende Polarität, der ich mich unterwerfe, aus?

Es folgt die Selbstvergebung zu dieser Ebene.
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