Samstag, 15. Dezember 2012

Tag 236 - Selbstvergebung 3 zu Gedanken

Desteni.org
Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe aus dem Verständnis meines Selbst heraus - mir selbst-verständlich angewöhnt habe mir meine Beteiligung an Gedanken, Gefühlen, Back-Chat/innere Gespräche sofort zu vergeben, obwohl ich weiß, dass Altes, Vergangenes als-ich reiteriert wird und ich mich dadurch in der Vergangenheit aufhalte und dieses nur recycle und weiterentwickle, anstatt Hier im Physischen anwesend zu sein und mich an die handfeste Tatsachen der Realität zu orientieren.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe Hier-Momente unter den Einfluss und die Direktive vergangener Bewusstseinsmomente zu stellen und mich dadurch in Perspektiven und irrelevanten Interpretationen gefangen zu halten, die keine Basis in der Realität des Hier-Moments haben und nur Konsequenzen schaffen, die nicht im Sinne des Besten für alle verankert sind.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe Gedanken stehen zu lassen und nicht in mir und als ich herauszufordern obwohl ich eigentlich weiß, dass sie dem Eigeninteresse einer isolierten Selbstwahrnehmung entspringen und der Weiterentwicklung von Charakteren und Persönlichkeiten dienen, die Verhaltensrollen darstellen, die im Prinzip nur dem Selbstzweck, dem Überleben derselben, dienen.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe mich von Erwägungen beeinflussen und/oder sogar leiten zu lassen, deren Kriterien und Zustandekommen ich nicht 100 prozentig erkennen und nachvollziehen kann, die in Form von Gedanken in meinem Kopf geistern, anstatt dass ich ihnen und somit mir darin eine Richtung vorgebe indem ich sie stoppe, mir die Beteiligung daran vergebe und mir die Angelegenheit erneut in und als Commonsense ansehe.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich Gedanken, die ich nicht stoppe und vergebe, ermächtige sich in-mir/als-ich anzuhäufen und Cluster aus in der Vergangenheit beruhenden Perspektiven/Einstellungen/Erfahrungen zu bilden, auf deren Grundlage ich dann Entscheidungen gründe, ohne zu wissen welche genauen Kriterien dem zugrundeliegen bzw wie sie zustande kommen.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich Gedanken, die ich nicht stoppe und vergebe, gestatte die Führung über mich zu nehmen und somit die Autorität über mich, sodass diese definieren wer, was und wie ich bin.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich Gedanken, die ich nicht stoppe und vergebe, in und als deren Aussage sozusagen als energetische Autorität über mich stelle, statt eine Lebensautorität zu sein.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich durch Gedanken, die ich nicht stoppe und vergebe, weiterhin Konflikt und Reibungsflächen in mir erlaube, da sie polar sind.

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe zu glauben, dass sich mir durch die Teilnahme an Gedanken Entscheidungsmöglichkeiten auftun, d.h. ich ein vollständigeres Bild der Realität bekomme als ohne Gedanken, ohne zu erkennen, dass diese limitiert sind, da ihre Basis in der Vergangenheit liegt, beruhend auf nie-hinterfragten Kriterien - immer die selben begrenzten Möglichkeiten und Wege aufzeigend und nie die Option, die das Beste für alle anvisiert.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass Gedanken Energie sind und somit keine Kapazität für das Leben besitzen noch eine selbsterhaltende, sondern Leben/Substanz/das Physische aussaugen - wie Energie Vampire, nur direkter aus der Substanz des Lebens, dem Physischen heraus.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich Gedanken zulasse, stehen lasse und mir nicht vergebe, da ich Angst vor Verlust eines Selbstgefühls habe, da ich mich schon so stark mit dem ständigen Gedankenfluss, der Präsenz der Gedanken gewöhnt habe und mich schon damit identifiziert habe, und somit mit dem Stoppen fürchte weniger zu sein als mit der Energie des/der Gedanken.

Fortsetzung folgt.


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