Dienstag, 18. Dezember 2012

Tag 239 - Selbstvergebung sprechen Korrektur


Ich verpflichte mich dazu, immer wenn und sobald ich merke, dass ein Gedanke in mir auftaucht, stopp zu sagen und einige Male bewusst ein- und auszuatmen.

Immer wenn und sobald ich erkenne, dass ich schon tiefer in einen Gedankengang eingetreten bin, stoppe ich mich und atme und vergebe mir, dass ich mich automatisch der Autorität von Gedanken anvertraut habe.

Immer wenn ich dabei merke, dass ich an einem Widerstand teilnehme im Atem Hier zu sein und Selbstvergebung zu sprechen und den Gedanken lieber einfach mit einem Kopfschütteln oder einem inneren Kommentar abtun will, stoppe ich mich und atme.

Ich erkenne, dass ich den Gedanken und damit Mind/Bewusstsein/Energie gewähren lassen und meine Autorität an ein limitiertes System abgeben würde, ein System, das durch Vergangenes und Interpretationen davon eingefärbt ist, von Gefühlen/Emotionen und Angst, speziell Angst vor Verlust - und somit in Eigeninteresse eingebettet ist/als Eigeninteresse existiert - getrennt von der Gesamtheit dessen was/wer ich Hier bin.

Ich erkenne die Trägheit, die ich dadurch in mir erlaube und akzeptiere und als-die ich mich darin erlaube und akzeptiere.

Ich erkenne, dass diese Trägheit angesammeltes Zulassen von Selbst-Unterdrückungen darstellt, worin ich immer wieder die Wahl getroffen habe mir nicht zu vergeben - nicht einzuschreiten und die Autorität der Gedanken herauszufordern und zu unterbinden.

Ich verpflichte mich dazu diese Trägheit in mir und als-ich zu durchbrechen, indem ich atme, und einfach anfange laut - soweit möglich - zu sprechen.

Ich verpflichte mich dazu den jeweiligen Gedanken nicht wegzuschieben, sondern mir darin als-er eine Richtung vorzugeben, indem ich mir darin vergebe und die Erkenntnis bzw. Korrektur der erlaubten Aussage zum Ausdruck bringe.

Ich verpflichte mich dazu die auftauchenden Gedanken zu stoppen und für ungültig zu erklären wenn ich versucht bin ihnen zu folgen, da ich erkenne, dass ich mich nur noch weiter in-mir als-ich trenne und kompromittiere, wenn ich sie gewähren ließe.

Ich erlaube es nicht dass der jeweilige Gedanke sich zwischen mich und meinem eins-und-gleich Hier Sein in und als die Gesamtheit meines Seins schiebt und meine Wahrnehmung von mir Hier in und als das Physische ablenkt.

Ich erlaube es nicht, dass Gedanken über mich, basierend auf vergangene Inhalte/Erfahrungen/Einstellungen, bestehen dürfen, die mir vertraut sind, da ich sie schon so lange akzeptiert und erlaubt habe.

Ich sehe, erkenne und verstehe - und erlaube es daher nicht, dass ich eine Beziehung zu mir kreiere, in der ich Gedanken erlaube eine Aussage über mich zu treffen, die durch diese Aussage über mich durch den jeweiligen Gedanken definiert ist.

Ich erlaube keine Limitation in und als Gedanken und meine Teilnahme daran.

Ich verpflichte mich dazu mich an die handfesten Tatsachen der Realität zu orientieren.

Ich erkenne, dass Gedanken vergangene Bewusstseinsmoment widerspiegeln und mir keine wirklich neuen Perspektiven bereithalten, da sie aus der Limitation vergangenen Wahrnehmungen herrühren und nicht in der Realität verankert sind, und ich nicht einmal 100% nachvollziehen kann welchen Kriterien sie zugrundeliegen und wie sie zustande kamen.

Ich erkenne, dass Gedanken dem Eigeninteresse einer isolierten Selbstwahrnehmung entspringen und der Weiterentwicklung von Charakteren und Persönlichkeiten dienen, die Verhaltensrollen darstellen, die im Prinzip nur dem Selbstzweck, dem Überleben derselben, dienen.

Ich stoppe die Gedanken und die Beteiligung daran, vergebe mir und sehe mir die Angelegenheit erneut in und als Commonsense an.

Ich erkenne, dass Entscheidungen auf Perspektiven/Einstellungen/Erfahrungen/Interpretationen aus der Vergangenheit beruhen und ich darin von/in/als Gedanken 'angeboten' bekomme einfach nur alte Zyklen und Muster zu wiederholen.

Ich verpflichte mich dazu den Gedanken als-ich die erlaubte und akzeptiere Autorität über mich zu entziehen, sodass diese nicht mehr definieren können wer, was und wie ich bin.

Ich verpflichte mich dazu mehr und mehr jeweilige auftauchende Gedanken zu stoppen - präventiv vor dem Einsteigen darauf da ich erkenne, dass ich Gedanken, die ich nicht stoppe und vergebe, in und als deren Aussage sozusagen als energetische Autorität über mich stelle, statt eine Lebensautorität zu sein.

Ich erkenne, dass ich Konflikt und Reibungsflächen in mir erlaube, da die Gedanken polar sind.

Ich verpflichte mich dazu die Kriterien, auf denen die jeweiligen Gedanken beruhen, zu hinterfragen, wenn sie mir Informationen zu bestimmten Umständen in meinem Leben liefern und sie nicht automatisch als Vervollständigung eines Realitätsbildes in-mir und als-ich zu erlauben und zu akzeptieren. Dies mache ich schriftlich zu einem zu klärenden Thema, damit ich eine Selbstdirektive aufrechterhalten kann.
Auf diese Weise bin ich eher in der Lage einen Ansatz von Selbstinteresse auf die Spur zu kommen und so Vorsorge zu treffen mich nicht innerlich von mir Hier als-die Gesamtheit meines Seins zu trennen.

Ich erkenne, dass Gedanken Energie sind und somit keine Kapazität für das Leben besitzen noch eine selbsterhaltende; sondern sie saugen Leben/Substanz/das Physische aus - wie Energie Vampire, nur direkter aus der Substanz des Lebens, dem Physischen heraus.


Ich verpflichte mich dazu mich in der und als-die Angst vor Verlust eines Selbstgefühls zu stoppen, da ich erkenne, dass es entstanden ist indem ich mich schon so stark mit dem ständigen Gedankenfluss, der Präsenz der Gedanken gewöhnt habe und mich schon damit identifiziert habe. Ich verpflichte mich dazu mich in und als die Angst weniger zu sein als mit der Energie des/der Gedanken zu stoppen. Ich erlaube und verpflichte mich zu der Priorität des Lebens in jedem Atemzug Hier, eins und gleich mit dem Physischen.
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