Sonntag, 30. Dezember 2012

Tag 248 - Soziale Differenzierung und Mehrwertkreation


Equal Money Capitalism
'Soziale Differenzierung in der Arbeit' siehe Post Tag 246

Ich vergebe mir, dass ich mir erlaubt und es akzeptiert habe, dass eine Komponente von 'sozialer Differenzierung' in Bezug auf 'Arbeit' (vgl. Gabler Verlag (Herausgeber), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort: Arbeit, online im Internet: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/54787/arbeit-v5.html) existiert, anstatt 'Arbeit'/'Arbeiten gehen' als Selbstausdruck in und als eine zielgerichtete, planmäßige, geistige und körperliche Tätigkeit, in Einheit und Gleichheit aller Beteiligten zu erkennen und in der Gesamtheit der Existenz als-ich zu implementieren, d.h. ein System zu erschaffen, worin es nicht notwendig ist, dass Armut existiert damit die Elite profitiert, sondern alle gleichermaßen den Profit als den Mehrwert, den sie durch die Beteiligung am Produkt miteinbringen beteiligt werden, wie es im EMC (Equal Money Capitalism) ausgeführt wird. So wird soziale Differenzierung i.S. einer weit auseinander klaffenden Schere zwischen Arm und Reich verhindert. 

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass das Herausbilden einer steigenden Arbeitsteilung eine Ursache für eine soziale Differenzierung ist.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass durch eine steigende Arbeitsteilung eine bessere Kontrolle durch die Korporationen gewährleistet ist, da keiner mehr in der Lage ist einen kompletten Fertigungsprozess selbstständig durchzuführen und die Abhängigkeit vom Unternehmen geschaffen wird.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass eine 'soziale Differenzierung' im Bereich Arbeit nicht nur der Ausdruck für den Tatbestand der Heterogenität, Vielfalt und Komplexität von Gesellschaften und einzelnen sozialen Systemen wie Institutionen und Organisationen ist, sondern auch Ungleichheiten in der Entlohnung und Profitbeteiligung aus Unternehmen bei der Mehrwertkreation entstehen lässt, die in der Unterscheidung von Positionen, Autorität und Prestige, Macht und Herrschaft, Ständen, Klassen und Schichten entstehen.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich sich durch die Herausbildung der modernen bürgerlichen, industriellen und bürokratischen  Gesellschaften, die  die Prozesse der Differenzierung und Segmentierung einzelner sozialer Bereiche verstärkt haben, vergrößert hat. 

Darin vergebe ich mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass sich z.B. ökonomische, religiöse, politische und bürokratische, rechtliche und staatliche Bereiche relativ verselbstständigt haben und sich dadurch von der eigentlichen produktiven Seite des Unternehmens getrennt und an scheinbarer Bedeutung dieser gegenüber gewonnen haben, was sich nicht nur in der Binnenstruktur eines Unternehmens einseitig niederschlägt und einem weiter von dem Produkt, in das man sich in und als Mehrwert als Leben(szeit) einbringt, entfernt, sondern auch im gesamten Wirtschaftssystem. 

Darin vergebe ich mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass durch diese hierarchische Struktur der Profit durch Ausbeutung der Ressourcen der Erde und der unteren Schichten möglichst hoch gehalten werden muss um im Wettbewerbskampf der freien Marktwirtschaft überleben zu können, anstatt sich an dem produzierten Mehrwert eines Produktes zu orientieren und alle dazu notwendigen und beteiligten Personen  gleichermaßen und gerecht auf der Basis ihrer eingebrachten Lebenszeit = Mehrwert zu entlohnen.

Ich vergebe mir, dass ich mir nicht erlaubt habe zu sehen, erkennen und verstehen, dass ich mich in dem und als der Wettbewerbskampf der freien Markt- und Geldwirtschaft kreiert habe,weil damit die als notwendig wahrgenommene 'Existenzsicherung' nicht mehr unmittelbar durchgeführt werden musste, sondern jetzt durch die Geldwirtschaft mittelbar wurde,  als Ausdruck der Angst meine Existenz nicht sichern zu können was zur Folge hatte Profitmaximierung  auf Kosten der Natur/Erde und der entstandenen 'unteren Schichten' anzustreben und entsprechend (selbst-)destruktiv ausgetragen wurde.

Fortsetzung folgt.
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