Donnerstag, 31. Januar 2013

Tag 273 - Sein oder Nicht-Sein, das ist hier die Frage

Eqafe interview - Prioritizing Life
Immer wenn und sobald mir der Ausdruck 'auf einen grünen Zweig kommen' unterkommt und ich dabei bin an einer Vorstellung, Angst oder einem inneren Gespräch teilzunehmen, stoppe ich mich zu atme.
Ich erkenne das Bedürfnis von mir-als Mind/Bewusstsein mich finanziell sicher zu fühlen, in und als die Angst nicht zu überleben.
Ich erkenne, dass es keine absolute finanzielle Sicherheit gibt, dass dies eine vage undefinierte Größe ist, die nicht greifbar ist und keine physische Realität hat.
Ich erlaube es nicht mich von einer Idee von einem 'grünen Zweig' der finanziellen Sicherheit in meinem Handeln beeinflussen zu lassen, worin ich mich durch eine Angst Sicherheitsaspekte zu gefährden leiten lasse.
Ich verpflichte mich dazu diese Aspekte/Rechtfertigungen und Ideen näher zu untersuchen, sobald sie auftreten und daran zu arbeiten sie aufzulösen.

Ich erkenne, dass die Idee/Vorstellung der Sicherheit mit einer weiteren vagen Idee von 'Erfolg' zu tun hat.
Ich erkenne, dass ich mich mit dieser Assoziation von Erfolg unter Druck setze 'Erfolg zu haben' um im System zu überleben, und da ich mich von Erfolg als Indikator für das Überleben im System gemacht habe, habe ich mich von Erfolg getrennt und interpretiere das bewusste und unbewusste Feedback entsprechend.
Darin erkenne ich, dass ich mich manipuliere um erfolgreich, routiniert und kompetent zu wirken um mich sicher zu fühlen. Ich erkenne, dass ich so eigentlich genau das Gegenteil erreiche.

Immer wenn und sobald ich dabei bin mich in einem Hier-Moment so zu verhalten, dass ich mich in und als eine Vorstellung/Idee von 'routiniert' und 'kompetent' zu leben, stoppe ich mich und atme. Ich erkenne, dass ich dabei bin mich und andere manipulieren zu wollen auf eine gewisse Art und Weise gesehen zu werden, um einer Angst 'im System nicht auf einen grünen Zweig zu kommen', d.h. nicht zu überleben entgegen zu wirken und stattdessen 'erfolgreich' sein zu müssen.
Ich erkenne, dass ich mich in einem Rollenspiel mir selbst gegenüber einlasse um der Angst als ‚inkompetent‘ ‚entlarvt‘ zu werden, die ich mit einer Gefährdung des Überlebens im System gleichgesetzt habe, entgegen zu wirken.
Ich erkenne, dass ich ein Konzept von Sicherheit aufgebaut habe, das in einem Gefühl basiert erfolgreich zu sein, das ich von der Vorstellung über den Eindruck, den jemand anderes wohl von mir hat abhängig gemacht habe.
Ich erkenne, dass ich mich in einem ständigen projektiven Zustand erlaube und immer interpretiere wie ich wohl in einer Arbeits-/Leistungssituation bei einem anderen ankomme um ein Sicherheitsgefühl zu erzeugen.
Ich erkenne die Selbstlimitation darin und verpflichte mich dazu stattdessen als Atem hier zu sein und mich in und als gesunder Menschenverstand zu erlauben und mich in der Realität zu verankern und selbstdirektiv zu bleiben.
Darin verpflichte ich mich dazu meinen Ausgangspunkt zu klären damit ich mir wieder klar werde warum ich die jeweilige Leistung/Arbeit erbringe - d.h. den Gesichtspunkt des Selbstausdrucks wieder in und als ich zu erlauben.
Ich verpflichte mich dazu alle Aspekte in mir und als ich zu untersuchen, worin ich mich in und als Druck erlebe, mich auf eine bestimmte Art und Weise zu verhalten aus Angst nicht ‚kompetent‘ zu sein bzw gesehen zu werden, basierend auf der Idee dann nicht auf einen ‚grünen Zweig‘ zu kommen oder gar nicht überleben zu können.

Ich erkenne die Persönlichkeit/den Charakter ‚ich überziehe nicht gerne‘ als Facette/Implementierung der gelebten Idee auf einen ‚grünen Zweig‘ kommen zu müssen/wollen, als die Aufwertung in Form einer ‚positiven‘ Selbstidentifikation/Selbstdefinition, der die Angst zugrundeliegt mich nicht sicher zu fühlen, nicht zu überleben bzw. nicht in der Lage zu sein zu überleben.
Ich erkenne die Notwendigkeit die Spielregeln für ‚in der Lage sein zu überleben‘ zu untersuchen, denn irgendwie habe ich das jetzt 50 Jahre lang geschafft, und noch entsteht daraus für Mind/Bewusstsein keine ‚Sicherheit‘. Ich erkenne im Wort ‚Überleben‘ den Ausgangspunkt von ‚mehr als Leben‘ als Idee nicht bloß zu leben sondern als ein Mind/Bewusstseinszustand zu überleben, etwas das nicht aus sich heraus ist, sondern die Wurzel des Todes in sich trägt, als Polarität von sich selbst. Leben ist einfach Leben, das im Tod eine Art Transformation in und als das Körperliche durchmacht. Überleben ist wird immer in einem ‚Versagen zu überleben‘ enden. Niemand überlebt endgültig.

Fortsetzung folgt mit den Reaktionen des Charakters ‚Ich überziehe nicht gerne‘.

Für Informationen und geplante Veränderungen in Bezug auf das Geldsystem siehe: Gleich-gerechtes Geld/Equal Money System und Equal Money Capitalism! Außerdem äußerst empfehlenswert: Desteni I Process Lite: der kostenlose DIP Lite Kurs um zu lernen im Chaos zu überleben und sich als Leben zu erlauben!
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