Samstag, 2. Februar 2013

Tag 275 - Muss ich ewig mit diesen Reaktionen in Bezug auf mein Konto leben?

Künstler: Andrew Gable
Das Thema mit dem Konto habe ich mir im Post 257 eröffnet und mir die verschiedenen Ebenen der Interaktion/Beteiligung angesehen, worin ich im letzten Post die Selbstvergebung für die psychische Ebene der Reaktionen des Charakters 'Ich überziehe nicht gerne' zusammengeschrieben habe, soweit sie sich in dem Moment für mich erschlossen hat.

Es ist interessant, dass ich den Bezug zu mir in und als der Charakter/die Persönlichkeit ‚ich überziehe nicht gerne‘ so lebe, dass ich mich schon lange nicht mehr in der Situation erlebt habe mit einem Minuskonto umgehen zu müssen, sodass dieser Gedanke, der den Charakter initiiert und nährt, auf einer Erinnerung basiert und eigentlich kaum erneut durch neue äußere Erfahrungen angeregt wird, sondern durch eine unbewusste Bezugnahme auf eine frühe Erinnerung/Selbsterfahrung, in der ich mich einmal an der Reaktion ‚geschockt‘/‘überwältigt‘ beteiligt habe, am Leben gehalten wird.

So ist es auch, dass ich diese Aussage ‚ich überziehe nicht gerne‘ als Selbstdefinition von mir im Gespräch mitteile, genauso wie die, dass ich nicht gern an nach außen gerichteten emotionalen Reaktionen teilnehme, sondern sie eher unterdrücke.

Also werde ich die Bezugnahme auf die Erinnerung/vergangene Bezugnahme als Angst zu überziehen als Erfahrung formulieren, denn ich kreiere diese immer wieder als Konflikt/Polarität/energetische Bewegung und Persönlichkeit, wenn es um das Thema Geld/Konten/Verantwortung und meinen Bezug dazu geht. Diese ‚Erfahrung‘ wurde von mir eher als Schreckgespinst aufrechterhalten und die Angst davor durch den Charakter/die Persönlichkeit in kompensierter Form (unterdrückt) gelebt.

Immer wenn und sobald ich einen Kontoauszug mit einem Minussaldo in der Hand halte, ob als Gedanken/Vorstellung oder real, und ‚geschockt‘/‘überwältigt‘, oder ‚gefasst‘, aber 'belastet'/'besorgt' reagiere, stoppe ich mich und atme.

Ich erkenne, dass die Informationen an sich neutral sind und ich-als Bewusstsein darauf reagiere und mehr daraus mache als es ist.

Ich erkenne, dass ich mich im Eintrittspunkt der Erfahrung in einem Bewusstseinszustand/einem Trennungszustand von der Realität befunden habe, in und als ‚finanziell sicher‘ und daraus schlagartig in die Polarität herumschnelle, Konsequenzen projiziere, in und als Bewusstsein schnell eine Lösung suche, bzw. schnell in den Zustand des unbesorgt Seins zurück will.

Ich erkenne die Illusion, in der ich lebe, wenn ich meine Stabilität von Geld abhängig mache.

Ich verpflichte mich dazu daran zu arbeiten in und als Atem im Physischen stabil zu sein, in dem was real und greifbar ist.

Ich verpflichte mich dazu die Kluft in mir aufzulösen, die ich zwischen Geld und Realität aufgebaut habe, worin ich Geld-haben als Sicherheit für Leben nehme, die aber Illusion ist, da ich nur Dinge kaufen kann solange Geld da ist/ihm Wert beigemessen wird und die Dinge da sind/produziert werden, die ich zum Leben brauche – also nur eine Scheinsicherheit ist, die äußerst begrenzt ist, wobei ich mein Leben auf diesen engen Wahrnehmungsbereich limitiert habe. Ich mache dies indem ich, wenn ich mit Geld umgehe, mir der Realität meines physischen Körpers bewusst werde und atme.

Ich stoppe den Automatismus des Interpretierens einer Zahl, worin ich je nach Vorzeichen eine entsprechende Polarität in-mir und als-ich kreiere.

Ich stoppe den Bezug in-mir und als-ich auf die Vergangenheit, der Erinnerung verantwortlich für ein Konto zu sein und mich darin negativ zu erlauben. Ich erkenne die Vorprogrammierung darin und als-das.
Immer wenn und sobald ich mich beim Blick auf den Auszug eines Minussaldos überwältigt fühle das Geld zu verdienen, stoppe ich mich und atme.

Ich erkenne, dass dies eine Vorprogrammierung ist, die ich selbst erlaubt und akzeptiert habe, in und als der Moment, in dem ich mich in-mir von dem Konto getrennt habe indem ich an der Angst teilgenommen habe es ‚bedienen‘ zu müssen.

Ich verpflichte mich dazu mich selbst in diesem und möglichst jedem Hier-Moment zu leben, indem ich zuerst den Fokus auf den Atem setze um mich physisch wahrzunehmen und mich dann mehr und mehr darin ausrichte eins und gleich mit mir-Hier zu stehen.

Immer wenn und sobald ich einen Kontoauszug in der Hand halte, der ein positives Saldo aufweist und ich an einem Gefühl der Erleichterung teilnehme, stoppe ich mich und atme.

Ich erkenne, dass ich mich in und als die Polarität von 'frei durch Geld'/'belastet durch Geld' erlaubt und akzeptiert habe.

Ich erkenne, dass ich meine Beziehung zu mir/in-mir ändere je nachdem welches Vorzeichen vor den Zahlen auf dem Kontoauszug steht.

Ich verpflichte mich stabil hier in und als Atem als das Physische in-mir und als-ich zu stehen.

Immer wenn und sobald ich mich beim Blick auf den Auszug eines Minussaldos überwältigt fühle das Geld zu verdienen, stoppe ich mich und atme.

Ich erkenne, dass dies eine Vorprogrammierung ist, die ich selbst erlaubt und akzeptiert habe, in und als der Moment, in dem ich mich in-mir von dem Konto getrennt habe indem ich an der Angst teilgenommen habe es ‚bedienen‘ zu müssen.

Ich verpflichte mich dazu mich selbst in diesem und möglichst jedem Hier-Moment zu leben, indem ich zuerst den Fokus auf den Atem setze um mich physisch wahrzunehmen und mich dann mehr und mehr darin ausrichte eins und gleich mit mir-Hier zu stehen.

Immer wenn und sobald ich mich an einem Gespräch über Geld und Konten beteilige, stoppe ich mich und atme.

Ich erkenne die Selbstdefinition und die psychischen Reaktionen beider Polaritäten in Bezug auf den Kontostand.

Ich verpflichte mich dazu keine Aussagen zu machen, worin ich mich als positiv und rational darstelle ‚weil ich nicht gern überziehe‘, und erkenne, dass ich den Ausgangspunkt der Angst beziehe, wenn ich mich so darstelle, da ich es nur vermeide, da ich mir selbst nicht vertraue mich in und als Selbstausdruck in Bezug auf das erlaubte und akzeptierte Thema Geldverdienen zu leben.

Ebenso erkenne ich, dass ich den Ausdruck von Emotionen wie Ärger nach außen vermeide, weil ich mir nicht vertraue in mir mit meinen eigenen Reaktionen in Bezug auf die Situation klarzukommen, da ich mich auf Erinnerungen beziehe, worin ich meinen Selbstausdruck unterdrückt habe um mich anzupassen, aus einer unbestimmten Angst in dem Hier-Moment nicht überleben zu können, bzw aus dem Gefühl bedroht zu sein.

Ich erkenne, dass ich meinem eigenen Ärger im anderen begegne darüber mich selbst unterdrückt zu haben, und mir vorlebe wie ich mich diesbezüglich programmiert habe.

Ich verpflichte mich dazu mir mehr und mehr zu erlauben in und als Atem, als das Physische, Hier zu sein, wenn ich einer energetischen Bewegung in mir in und als Ärger ‚begegne‘/mir ihrer gewahr werde, um so Hier zu sein und mir mich bedingungslos zu erlauben.

Ich verpflichte mich dazu Ärger im Außen nicht persönlich zu nehmen, also nicht darauf zu reagieren, sondern mich auch in und als Atem zu erlauben und mich entweder zu entfernen oder das auszudrücken, was dem anderen als-ich hilft nicht an Mind/Bewusstsein teilzunehmen, sondern eine Common Sense Lösung zu finden.
Enhanced by Zemanta

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen